Neuerdings mache ich etwas ganz neues in der Arbeit: Ich rufe Kunden an (normalerweise ist es ja umgekehrt - die Kunden rufen mich an) und informiere sie über die eine oder andere Neuigkeit bezüglich des Produktes, das sie von meiner Firma beziehen.
An und für sich nicht übermäßig spannend, man ist sehr schnell in einer Routine drinnen und tut sich leicht.
Vor allem mit einem Ding hab ich in den letzten Tagen sehr intensiv Bekanntschaft gemacht - mit dem Anrufbeantworter. Ich hatte keine Ahnung, dass so viele Menschen so ein Ding in Verwendung haben (Privatkunden wohlgemerkt). Was man da zu hören bekommt ist... lustig, schauderlich, schrecklich, überraschend, skuril...
Ein paar Auszüge:
Sie befinden sich in der Sprachbox des gewünschten Teilnehmers
5 Sekunden Pause
Der Teilnehmer hat keine Sprachbox
(Ähhhmm... aha...?!?)
******************************************
Wir sind nicht da... wir sind nicht da... wir sind nicht da wir sind nicht da wir sind nicht da...
(Gesungen zu Beethovens 5ter)
******************************************
Leider sind wir nicht zuhause, bitte hinterlass uns doch nach dem Piepston eine Nachricht
Sekundenlange Stille
Ha, reingelegt. Wir haben nämlich gar keinen Piepston. Weil wir nämlich gar nichts von dir wissen wollen. Pech gehabt, du kannst uns keine Nachricht hinterlassen.
(Wenn ich es mir recht überlege, will ich das jetzt auch gar nicht mehr...)
******************************************
Hallo, hier spricht Familie Soundso. Moment, ich verbinde... Hallo? Hallo??? Moment, ich verbinde... Ja? Was wollen sie? Moment, ich verbinde... Also dafür bin ich nicht zuständig, ich verbinde sie sofort... Sind sie noch immer in der Leitung? Gut, ich verbinde sie sofort... Jetzt haben sie noch immer nicht aufgelegt? Dann muss ich sie wohl verbinden...
(Wohl zu oft "Asterix erobert Rom" geschaut, was?)
******************************************
Hallo, wir sind im Moment nicht erreichbar. Du kannst uns nach dem Piepston eine Nachricht hinterlassen, allerdings ist das vollkommen sinnlos, wir hören unseren Anrufbeantworter nicht ab.
(Was für ein Glück, dass ich auch keine Nachricht hinterlasse...)
******************************************
Schriller Schrei, danach kurz Ruhe
Hallo, haben sie das gehört? Das ist mit dem letzten passiert, der uns etwas auf den Anrufbeantworter gequatscht hat... wollen sie das risikieren?
(Da leg ich lieber gleich auf...)
******************************************
An und für sich nicht übermäßig spannend, man ist sehr schnell in einer Routine drinnen und tut sich leicht.
Vor allem mit einem Ding hab ich in den letzten Tagen sehr intensiv Bekanntschaft gemacht - mit dem Anrufbeantworter. Ich hatte keine Ahnung, dass so viele Menschen so ein Ding in Verwendung haben (Privatkunden wohlgemerkt). Was man da zu hören bekommt ist... lustig, schauderlich, schrecklich, überraschend, skuril...
Ein paar Auszüge:
Sie befinden sich in der Sprachbox des gewünschten Teilnehmers
5 Sekunden Pause
Der Teilnehmer hat keine Sprachbox
(Ähhhmm... aha...?!?)
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Wir sind nicht da... wir sind nicht da... wir sind nicht da wir sind nicht da wir sind nicht da...
(Gesungen zu Beethovens 5ter)
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Leider sind wir nicht zuhause, bitte hinterlass uns doch nach dem Piepston eine Nachricht
Sekundenlange Stille
Ha, reingelegt. Wir haben nämlich gar keinen Piepston. Weil wir nämlich gar nichts von dir wissen wollen. Pech gehabt, du kannst uns keine Nachricht hinterlassen.
(Wenn ich es mir recht überlege, will ich das jetzt auch gar nicht mehr...)
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Hallo, hier spricht Familie Soundso. Moment, ich verbinde... Hallo? Hallo??? Moment, ich verbinde... Ja? Was wollen sie? Moment, ich verbinde... Also dafür bin ich nicht zuständig, ich verbinde sie sofort... Sind sie noch immer in der Leitung? Gut, ich verbinde sie sofort... Jetzt haben sie noch immer nicht aufgelegt? Dann muss ich sie wohl verbinden...
(Wohl zu oft "Asterix erobert Rom" geschaut, was?)
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Hallo, wir sind im Moment nicht erreichbar. Du kannst uns nach dem Piepston eine Nachricht hinterlassen, allerdings ist das vollkommen sinnlos, wir hören unseren Anrufbeantworter nicht ab.
(Was für ein Glück, dass ich auch keine Nachricht hinterlasse...)
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Schriller Schrei, danach kurz Ruhe
Hallo, haben sie das gehört? Das ist mit dem letzten passiert, der uns etwas auf den Anrufbeantworter gequatscht hat... wollen sie das risikieren?
(Da leg ich lieber gleich auf...)
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SuperWeib - am Dienstag, 13. Mai 2008, 20:07 - Rubrik: SuperWeib @ work
Jetzt bin ich knapp 3 Wochen an meinem neuen Arbeitsplatz und was passiert? Ich bin nicht mehr "die Neue". Seit einigen Tagen sind drei neue Mitarbeiter da.
Irgendwie angenehm. Ich bin nicht mehr die Letzte, die ins Team gekommen ist. Mit der Zeit ist auch schon einiges an Routine gekommen (und vergleiche ich jetzt mit den Neuen, ist es sogar recht viel Routine). Die Monitorings fallen fast zur Gänze weg. Man kennt den "Hausbrauch". Mittlerweile ist man nicht mehr der, der fragt sondern der, der gefragt wird.
Und doch... die Zeit als "Neuling" war schön... ;)
Irgendwie angenehm. Ich bin nicht mehr die Letzte, die ins Team gekommen ist. Mit der Zeit ist auch schon einiges an Routine gekommen (und vergleiche ich jetzt mit den Neuen, ist es sogar recht viel Routine). Die Monitorings fallen fast zur Gänze weg. Man kennt den "Hausbrauch". Mittlerweile ist man nicht mehr der, der fragt sondern der, der gefragt wird.
Und doch... die Zeit als "Neuling" war schön... ;)
SuperWeib - am Mittwoch, 23. April 2008, 20:39 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
Every drop of rain that falls in Sahara Desert says it all,
It's a miracle,
All God's creations great and small, the Golden Gate and the Taj Mahal,
That's a miracle,
Test tube babies being born, mothers, fathers dead and gone,
It's a miracle,
We're having a miracle on earth, mother nature does it all for us,
The wonders of this world go on, the hanging Gardens of Babylon,
Captain Cook and Cain and Able, Jimi Hendrix to the Tower of Babel
It's a miracle, it's a miracle, it's a miracle, it's a miracle,
The one thing we're all waiting for, is peace on earth - an end to war,
It's a miracle we need - the miracle, the miracle we're all waiting for today,
If every leaf on every tree, could tell a story that would be a miracle,
If every child on every street, had clothes to wear and food to eat,
That's a miracle,
If all God's people could be free, to live in perfect harmony,
It's a miracle, we're having a miracle on earth,
Mother nature does it all for us
Open hearts and surgery, Sunday mornings with a cup of tea,
Super powers always fighting,
But Mona Lisa just keeps on smiling,
The wonders of this world go on,
It's a miracle, it's a miracle, it's a miracle, it's a miracle,
The one thing we're all waiting for, is peace on earth and an end to war,
It's a miracle we need, the miracle, the miracle,
Peace on earth and end to war today,
That time will come one day you'll see when we can all be friends.
It's a miracle,
All God's creations great and small, the Golden Gate and the Taj Mahal,
That's a miracle,
Test tube babies being born, mothers, fathers dead and gone,
It's a miracle,
We're having a miracle on earth, mother nature does it all for us,
The wonders of this world go on, the hanging Gardens of Babylon,
Captain Cook and Cain and Able, Jimi Hendrix to the Tower of Babel
It's a miracle, it's a miracle, it's a miracle, it's a miracle,
The one thing we're all waiting for, is peace on earth - an end to war,
It's a miracle we need - the miracle, the miracle we're all waiting for today,
If every leaf on every tree, could tell a story that would be a miracle,
If every child on every street, had clothes to wear and food to eat,
That's a miracle,
If all God's people could be free, to live in perfect harmony,
It's a miracle, we're having a miracle on earth,
Mother nature does it all for us
Open hearts and surgery, Sunday mornings with a cup of tea,
Super powers always fighting,
But Mona Lisa just keeps on smiling,
The wonders of this world go on,
It's a miracle, it's a miracle, it's a miracle, it's a miracle,
The one thing we're all waiting for, is peace on earth and an end to war,
It's a miracle we need, the miracle, the miracle,
Peace on earth and end to war today,
That time will come one day you'll see when we can all be friends.
SuperWeib - am Montag, 14. April 2008, 20:35 - Rubrik: T(w)oday's song in my head
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... und so freu ich mich wie eine Verrückte auf den 1. Jänner 2020. An dem Tag wird endlich die "Wunderbare Jahre"-DVD-Box erscheinen. Sagt zumindest Amazon.
Ich wollte die Serie schon immer auf DVD haben, für mich eine der besten Serien, die es überhaupt gibt. Jede Folge schon x mal gesehen, trotzdem kann ich sie mir noch unzählige male anschauen.
Ja, bis 2020 ist es dann ja auch gar nicht mehr so lang... was sind schon die paar Jahre gegen die Ewigkeit...

Ich wollte die Serie schon immer auf DVD haben, für mich eine der besten Serien, die es überhaupt gibt. Jede Folge schon x mal gesehen, trotzdem kann ich sie mir noch unzählige male anschauen.
Ja, bis 2020 ist es dann ja auch gar nicht mehr so lang... was sind schon die paar Jahre gegen die Ewigkeit...

SuperWeib - am Donnerstag, 10. April 2008, 22:56 - Rubrik: SuperWeib's Fundstuecke
Jetzt arbeite ich schon so an die drei Wochen. Nach wie vor macht mir die Arbeit wirklich extreme Freude, ich lerne jeden Tag was neues, ich werde x-mal am Tag mit verschiedenen Situationen und Stimmungen (der Kunden) konfrontiert. Es ist wirklich spannend.
So wie bei jeder Arbeit bekommt man mit der Zeit eine gewisse Routine. Klar, nicht bei jedem Kunden... aber es kommt dann immer häufiger vor, dass man ziemlich schnell weiß, was der Kunde will und ihm auch schnell helfen kann. Man weiß, wo und nach was man schauen muss, man weiß was zu tun ist.
Aber dann kommen (so wie heute) auch die Momente, auf die man nicht im geringsten gefasst ist und man sehr, sehr, sehr mit seiner Selbstbeherrschung kämpft.
Ich war heute u. a. für Störungen zuständig. Das heißt, wenn ein Kunde eine Störung eines Produktes der Firma, bei der ich arbeite, hat, ruft er an und ich nehme die Störung auf und gebe sie an die Techniker weiter. Manche Kunden sind sehr aufgeregt, manche sind ziemlich ungeduldig und zickig, die meisten sind allerdings sehr nett.
Heute ruft eine Dame an, und nachdem ich mich mit Firmenname, meinem Namen, Guten Tag, was kann ich für sie tun? gemeldet habe, rief sie ganz hektisch ins Telefon:
Grüß Gott, mein Name ist Soundso, bitte helfen sie mir, ich bin komplett gestört!!!"
Die Kunst liegt darin, nicht laut loszulachen... *gg*
So wie bei jeder Arbeit bekommt man mit der Zeit eine gewisse Routine. Klar, nicht bei jedem Kunden... aber es kommt dann immer häufiger vor, dass man ziemlich schnell weiß, was der Kunde will und ihm auch schnell helfen kann. Man weiß, wo und nach was man schauen muss, man weiß was zu tun ist.
Aber dann kommen (so wie heute) auch die Momente, auf die man nicht im geringsten gefasst ist und man sehr, sehr, sehr mit seiner Selbstbeherrschung kämpft.
Ich war heute u. a. für Störungen zuständig. Das heißt, wenn ein Kunde eine Störung eines Produktes der Firma, bei der ich arbeite, hat, ruft er an und ich nehme die Störung auf und gebe sie an die Techniker weiter. Manche Kunden sind sehr aufgeregt, manche sind ziemlich ungeduldig und zickig, die meisten sind allerdings sehr nett.
Heute ruft eine Dame an, und nachdem ich mich mit Firmenname, meinem Namen, Guten Tag, was kann ich für sie tun? gemeldet habe, rief sie ganz hektisch ins Telefon:
Grüß Gott, mein Name ist Soundso, bitte helfen sie mir, ich bin komplett gestört!!!"
Die Kunst liegt darin, nicht laut loszulachen... *gg*
SuperWeib - am Donnerstag, 3. April 2008, 19:13 - Rubrik: SuperWeib @ work
... "Je mehr Zeit ich habe, desto weniger Zeit habe ich"
SuperWeib - am Dienstag, 25. März 2008, 19:03 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
Heute abend, als ich im Zug heimwärts saß, hatte ich meinen iPod in Betrieb. Ein Song nach dem anderen rieselte in meine Ohren, ich spürte die Anstrengungen des heutigen Tages, ich war müde, aber nicht unangenehm müde.
Und dann höre ich das...
... und fühle mich zurückversetzt an diesen warmen Abend im Juli 2005, an dem ich in Wien stand und genau dieses Lied gesungen habe, gemeinsam mit vielen, vielen anderen dort. Erinnerungen blitzten durch meinen Kopf, ich musste lächeln.
Und es ging mir gut. Richtig gut...
Und dann höre ich das...
... und fühle mich zurückversetzt an diesen warmen Abend im Juli 2005, an dem ich in Wien stand und genau dieses Lied gesungen habe, gemeinsam mit vielen, vielen anderen dort. Erinnerungen blitzten durch meinen Kopf, ich musste lächeln.
Und es ging mir gut. Richtig gut...
SuperWeib - am Donnerstag, 20. März 2008, 20:43 - Rubrik: Superweib's YES!
Ich bin einfach... müde. Mappen voller Schulungsunterlagen, 8 Stunden täglich aufpassen, mitschreiben, mitlesen, mitmachen, mitdenken, mitdiskutieren, lernen und verstehen frisst Kraft. Neue Programme kennenlernen (und morgen ist dann erst das "Sahnehäubchen" dran - SAP), sie anwenden, miteinander verknüpfen frisst Kraft. So viele neue Eindrücke, so viele neue Leute, so viele neue Regeln - all das frisst Kraft.
Aber was wirklich müde, überreizt und grummelig macht sind Kollegen, die (geistig) dem Kindergartenalter noch nicht entwachsen sind und das bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zur Schau stellen...
Aber was wirklich müde, überreizt und grummelig macht sind Kollegen, die (geistig) dem Kindergartenalter noch nicht entwachsen sind und das bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zur Schau stellen...
SuperWeib - am Dienstag, 18. März 2008, 20:34 - Rubrik: SuperWeib's DochRaunzerZone
Es ist ja nicht so, dass ich nur für andere Bewerbungen schreibe.
Für mich mach ich das auch. Falsch. MACHTE ich das auch. In der nächsten Zeit wird es wohl nicht mehr notwendig sein. Gestern ein Anruf, heute ein Bewerbungsgespräch und gleich eine Zusage (obwohl noch weitere 5 Bewerbungsgespräche ausgestanden sind - O-Ton des Personalisten: "Frau SuperWeib, der erste Satz ihrer Bewerbung ist mir sofort positiv aufgefallen - so was hab ich noch nie gelesen..."). Sehr bekannte Firma (auch bekannt dafür, dass die Leute gerne dort arbeiten), die Arbeit ist das wovon ich mir vorstellen könnte, dass sie genau das richtige für mich ist, weniger als Vollzeit aber mehr als Teilzeit (so wie ich es mir vorgestellt habe), ok - die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und es gibt auch Wochenenddienst, aber das muss ja nicht zwangsläufig ein Nachteil sein, erste Schulung am Montag/Dienstag, Arbeitsbeginn am Freitag ("Arbeitsbeginn" ist relativ - die Intensivschulung beginnt da), Bezahlung IMHO überdurchschnittlich.
HEY... ich freu mich!! :))))
Für mich mach ich das auch. Falsch. MACHTE ich das auch. In der nächsten Zeit wird es wohl nicht mehr notwendig sein. Gestern ein Anruf, heute ein Bewerbungsgespräch und gleich eine Zusage (obwohl noch weitere 5 Bewerbungsgespräche ausgestanden sind - O-Ton des Personalisten: "Frau SuperWeib, der erste Satz ihrer Bewerbung ist mir sofort positiv aufgefallen - so was hab ich noch nie gelesen..."). Sehr bekannte Firma (auch bekannt dafür, dass die Leute gerne dort arbeiten), die Arbeit ist das wovon ich mir vorstellen könnte, dass sie genau das richtige für mich ist, weniger als Vollzeit aber mehr als Teilzeit (so wie ich es mir vorgestellt habe), ok - die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und es gibt auch Wochenenddienst, aber das muss ja nicht zwangsläufig ein Nachteil sein, erste Schulung am Montag/Dienstag, Arbeitsbeginn am Freitag ("Arbeitsbeginn" ist relativ - die Intensivschulung beginnt da), Bezahlung IMHO überdurchschnittlich.
HEY... ich freu mich!! :))))
SuperWeib - am Donnerstag, 6. März 2008, 12:34 - Rubrik: Superweib's YES!
Grade vorhin habe ich Bewerbungsunterlagen gestaltet - nicht für mich, sondern für einen Bekannten. Ich habe das Glück, dass mir sowas recht leicht fällt, es ist für mich kein großes Problem eine auf die gewünschte Stelle zugeschnittene Bewerbung zu verfassen.
Gut, nicht jedem fällt das so leicht. Versteh ich auch voll und ganz. Das heute hat allerdings verstehe ich schon weniger.
Der Bekannte, für den ich die Bewerbungsunterlagen gemacht habe, ist ein junger Mann, grade mal 18 Jahre alt, besucht zur Zeit eine HTL. Er möchte eine Lehre beginnen. HTL - also höhere Schule, da erwartet man sich zumindest ein bisschen was, was Bewerbung etc. betrifft. Immerhin müssen sich die Absolventen ja irgendwann mal auch für einen Job bewerben - und immerhin ist die Bewerbung ja sozusagen die Visitenkarte des Bewerbers.
Aber was ich da heute zu sehen bekommen habe, hat mich doch ein wenig... schockiert. Es fängt damit an, dass der Bekannte die Bewerbung (zusammen mit dem Lebenslauf und den Zeugnissen) zweimal gefaltet in ein C6-Kuvert stecken und abschicken wollte. Keine Bewerbungsmappe oder so. Dann die Bewerbung - vollkommenes Durcheinander, die Empfängeradresse falsch angeordnet, in der Betreffzeile das Wort "Betreff:" und die Zeile unterstrichen, der Text voll mit Standard-08/15-Formulierungen...
Das selbe beim Lebenslauf - unübersichtlich, verdreht und unvollständig.
Ich möchte hier keinesfalls meinen Bekannten irgendwie anprangern, im Gegenteil. Er hat das schlicht und einfach nicht gelernt. Sowas wird in der Schule offenbar nicht mehr gelehrt.
Da hat man eine hochwertige, fundierte schulische Ausbildung mit Abschluss und kann sich nicht mal richtig bei einer Firma bewerben...
Gut, nicht jedem fällt das so leicht. Versteh ich auch voll und ganz. Das heute hat allerdings verstehe ich schon weniger.
Der Bekannte, für den ich die Bewerbungsunterlagen gemacht habe, ist ein junger Mann, grade mal 18 Jahre alt, besucht zur Zeit eine HTL. Er möchte eine Lehre beginnen. HTL - also höhere Schule, da erwartet man sich zumindest ein bisschen was, was Bewerbung etc. betrifft. Immerhin müssen sich die Absolventen ja irgendwann mal auch für einen Job bewerben - und immerhin ist die Bewerbung ja sozusagen die Visitenkarte des Bewerbers.
Aber was ich da heute zu sehen bekommen habe, hat mich doch ein wenig... schockiert. Es fängt damit an, dass der Bekannte die Bewerbung (zusammen mit dem Lebenslauf und den Zeugnissen) zweimal gefaltet in ein C6-Kuvert stecken und abschicken wollte. Keine Bewerbungsmappe oder so. Dann die Bewerbung - vollkommenes Durcheinander, die Empfängeradresse falsch angeordnet, in der Betreffzeile das Wort "Betreff:" und die Zeile unterstrichen, der Text voll mit Standard-08/15-Formulierungen...
Das selbe beim Lebenslauf - unübersichtlich, verdreht und unvollständig.
Ich möchte hier keinesfalls meinen Bekannten irgendwie anprangern, im Gegenteil. Er hat das schlicht und einfach nicht gelernt. Sowas wird in der Schule offenbar nicht mehr gelehrt.
Da hat man eine hochwertige, fundierte schulische Ausbildung mit Abschluss und kann sich nicht mal richtig bei einer Firma bewerben...
SuperWeib - am Sonntag, 2. März 2008, 23:11 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
... das Handy."
Das war der Titel einer Story in einer Regionalzeitung, die ich heute bekommen habe. Unter anderem wurden Jugendliche befragt, wie wichtig das Handy für sie ist.
Eine Schülerin, 14 Jahre alt, gab an, dass sie täglich 5-6 Stunden mit dem Handy telefoniert und zusätzlich so an die 1800 SMS im Monat verschickt.
Täglich 6 Stunden telefonieren.
Täglich 60 SMS tippen.
Ich überlege gerade krampfhaft, was ich in meiner Jugend so gemacht habe. Eines steht fest - ich habe nicht handyfoniert und/oder SMS geschickt (gabs nämlich damals noch nicht). Trotzdem ist mir nie langweilig gewesen...
Das war der Titel einer Story in einer Regionalzeitung, die ich heute bekommen habe. Unter anderem wurden Jugendliche befragt, wie wichtig das Handy für sie ist.
Eine Schülerin, 14 Jahre alt, gab an, dass sie täglich 5-6 Stunden mit dem Handy telefoniert und zusätzlich so an die 1800 SMS im Monat verschickt.
Täglich 6 Stunden telefonieren.
Täglich 60 SMS tippen.
Ich überlege gerade krampfhaft, was ich in meiner Jugend so gemacht habe. Eines steht fest - ich habe nicht handyfoniert und/oder SMS geschickt (gabs nämlich damals noch nicht). Trotzdem ist mir nie langweilig gewesen...
SuperWeib - am Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:07 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
SuperWeib - am Mittwoch, 20. Februar 2008, 22:00 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
Aber selbst in den größten Märkten sind viele Menschen eben... viele Menschen. Fast zu viele heute. Um 8 Uhr sollte die offizielle Eröffnung sein, aber schon von 7 Uhr weg sammelten sich die Massen, so das dann um 7.45 Uhr aufgemacht wurde - aus

© Media-Markt
Und nachdem man sich dann um die Angebote geprügelt hat, darf man noch Ewigkeiten bei der Kasse warten

© Media-Markt
Ich bin erstaunt. Wirklich erstaunt. Was bringt die Leute eigentlich dazu, ausgerechnet am Eröffnungstag dorthinzulaufen? Was verspricht man sich davon? Der Markt ist so groß wie ein Fussballfeld, der ist morgen, übermorgen, nächste Woche noch nicht ausverkauft. Die Angebote gelten nicht nur am Eröffnungstag. Alles Blödmänner (und -frauen)?
SuperWeib - am Montag, 18. Februar 2008, 13:43 - Rubrik: Superweib's NoNo's
... ja, richtig nostalgisch war es gestern im Kino.
Der Hauptdarsteller hat nicht viel geredet (der erste Satz lautet "Fick dich, ok?"), das Blut floss in Strömen, Köpfe explodierten, abgefetzte Arme und Beine flogen durch die Luft und 236 Tote später wusste man - das ist das Ende, der letzte Teil.
Klar, von "John Rambo" (auch "Rambo 4") ist die Rede. Meine Empfehlung für Kinobesucher mit empfindlichen Magen: Vorher nichts essen.
Irgendwie nur sonderbar, dass es gar nicht mal die extrem blutigen Szenen waren, die mich so schockiert haben...
Der Hauptdarsteller hat nicht viel geredet (der erste Satz lautet "Fick dich, ok?"), das Blut floss in Strömen, Köpfe explodierten, abgefetzte Arme und Beine flogen durch die Luft und 236 Tote später wusste man - das ist das Ende, der letzte Teil.
Klar, von "John Rambo" (auch "Rambo 4") ist die Rede. Meine Empfehlung für Kinobesucher mit empfindlichen Magen: Vorher nichts essen.
Irgendwie nur sonderbar, dass es gar nicht mal die extrem blutigen Szenen waren, die mich so schockiert haben...
SuperWeib - am Samstag, 16. Februar 2008, 18:59 - Rubrik: Superweib's Dies und Das
